Gedankenstaub

Zahlreich wie Staub und frei : Meinung und Gedanke

9. August 2018
von Ike
Kommentare deaktiviert für Tank & Rast

Das Schönste im Wirtschaftsleben ist für Investoren ein Monopol.
Vor allem, wenn es so lukrativ ist wie das der Firma Tank & Rast, die 95 Prozent aller deutschen Autobahnraststätten betreibt.
Die Firma machte zuletzt 160 Millionen Euro Jahresgewinn und profitiert von Steuermitteln für Zu-und Abfahrten sowie Parkplätzen, zahlt andererseits aber dem Bund nur mickrige 16 Millionen Jahresgebühr.
Was Großaktionär Allianz, Munich-Re-Ableger Meag sowie Fonds aus Abu Dhabi und China freut, ärgert die Linken:
Die öffentliche Hand subventioniere das neue Monopol von Tank & Rast, finden sie.

Ein Kommentar im Handelsblatt von
Hans-Jürgen Jakobs
Senior Editor / Handelsblatt-Autor

8. August 2018
von Ike
Kommentare deaktiviert für Der saudische Kronprinz und die Weltwirtschaft

Das Bremsmanöver des E-Autopioniers Tesla, bringt einen grossen „Global Player“ aus dem fernen Saudi-Arabien ins Scheinwerferlicht: Kronprinz Mohammed bin Salman.
Er hat für 2 Milliarden Dollar drei bis fünf Prozent der Tesla-Aktien ankaufen lassen, und zwar dank JP Morgan.
Der Prinz hat für solche Fälle den Public Investment Fund (PIF) zur Verfügung, der irgendwann größter Staatsfonds der Welt werden soll. Noch verwaltet er mit 250 Milliarden jedoch nur ein Viertel des Volumens des norwegischen Staatsfonds.
Bis zum Tag der Weltherrschaft geht bin Salman rigoros gegen kritische Länder wie Kanada vor, die die Verhaftung von Frauenaktivistinnen thematisieren. Der Botschafter ist ausgewiesen, jede Flugbewegung nach Kanada ist gestoppt.

Auf Basis eines Artikels aus dem Handelsblatt
von HANS-JÜRGEN JAKOBS

8. August 2018
von Ike
Kommentare deaktiviert für Der Bayerkonzern und sein Glyphosat

Viel Geld hat der Bayer-Konzern für die umstrittene US-Firma Monsanto und ihr Produkt Glyphosat ausgegeben.
Gut möglich, dass dieses Totalherbizid dem eigenen Image noch kräftig zusetzen wird.
Ein brasilianisches Bundesgericht hat nun in der Hauptstadt Brasilia vorerst das Bayer-Produkt gestoppt.
Umweltschützer machen Glyphosat für Artensterben und das Aufkommen resistenter Unkräuter verantwortlich.
Vertreter der Agrarlobby in Brasilien argumentieren hingegen, ohne diese Produkte könne keine großflächige Landwirtschaft betrieben werden.

Ein Kommentar im Handelsblatt
Von Hans Jürgen Jakobs

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