Gedankenstaub

Zahlreich wie Staub und frei : Meinung und Gedanke

Aktueller Flugverkehr

Vieles wird Landauf und Landab diskutiert über den Klimawandel und Umweltchutz. Was jedoch sehr gerne vergessen wird, ist der Flugverkehr über unseren Köpfen. Und eines vorweg : Nina ist in ihrem ganzen Leben ganze 6 Mal und ich 8 Mal wohin geflogen. Es bricht sich auch hier wieder alles auf eines herunter : Du kannst es reduzieren.

Dann schauen wir doch einnmal Live, was derzeit so gerade über unseren Köpfen los ist. bei Flugradar

Man darf durchaus den derzeitigen Flugverkehr als Klimakiller benennen. Da die viel gelobte „Elektromobilität“ spätestens in der Luft wohl ihre Grenzen erfahren wird, werden die Flugzeuge wohl noch viele Jahre lang auf fossilen Brennstoff ( Kerosin ) angewiesen sein. Und so auf Jahrzehnte hinaus weiterhin und ungebremst klimaschädliches CO2 in unsere Atmosphäre husten .

Aber ist das bei den Menschen angekommen ? Nein. Auf dem deutschen wie auch dem internationalen Luftverkehrsmarkt Buchen Kunden ungebremst Flugreisen und der markt Boomt weiter.

Anders als in unseren Garagen und auf den Strassen, stehen bei Flugzeugen derzeit und mittelfristig wohl keine technischen Alternativen zur Verfügung.

Auch müsste die Kerosinsteuer international geregelt sein.

Derzeit wird auf politischer Bühne die weltweite Nicht-Besteuerung des Flugbenzins Debattiert. Ja, du liest richtig : Derzeit wird Kerosin praktisch nicht bzw. kaum besteuret. Dies können die Länder dieser Erde selber bestimmen. Wie sieht es in der EU hierbei aus ? :

Zitat : Die Kerosinsteuer ist eine Steuer auf Flugtreibstoff in der gewerblichen Luftfahrt, die innerhalb der Europäischen Union erhoben werden kann. Die Rechtsgrundlage bildet die EG-Energiesteuerrichtlinie (2003/96/EG) vom 27. Oktober 2003[1], die den nationalen Regierungen die Möglichkeit zur Einführung einer Steuer auf Turbinenkraftstoff für kommerzielle Inlandsflüge einräumt.

Derzeit ist der kommerzielle Kerosinverbrauch jedoch nach der Gesetzgebung aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union – mit Ausnahme der Niederlande[2] – steuerfrei (Stand: 2018).[3] Zitatende – Quelle Wikipedia

Im Jahre 2011 wurde die Luftverkehrssteuer eingeführt, welche jährlich über eine Milliarde Euro in die Bundeskassen spült. Dann fällt es wohl schwer hier politisch noch am Stellrädchen zu drehen und ebenso wird wohl befürchtet, das wir weiter wirtschaftlich abgehangen würden, wenn man nun noch in der Bundesrepublick eine Kerosinsteuer einführen würde.

Eine eigesetzte EU-Kommission untersuchte die Auswirkungen einer europaweiten Kerosinsteuer. Da ist dann wohl mal was durchgesickert und laut der Umwelt-NGO „Transport & Environment“ gibt es einen „geleakten“ Bericht . Nach diesem könnte der CO2-Ausstoß durch rund 10% teurere Tickets um ca. 11% gedrückt werden. Das wäre doch schoneinmal ein guter Anfang.

Eine „kleine Augenwischerei“ ist der sogenannte „Emissionshandel für Industrie und Energiewirtschaft“, an welchem auch Europas Luftverkehr schon seit 2012 teilnimmt. Vereinfacht erklärt wird der Zertifikathandel hier, Ausführlicher inkl. Daten dazu

Warum Augenwischerei ? Irgendjemand legt an irgendeiner Stelle sogenannte Obergrenzen fest – eine weitere Stelle, z.B. Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt oder heisst das nun Bundesumweltamt ? sind das verschiedene Stellen ? stellt Zertifikate aus damit ein Betrieb Kohlendioxid ausstossen darf. Nur kann ein Betrieb eben weitere Zertifikate z.B. von anderen Betrieben kaufen – dies funktioniert auch international – Die Dreckschleuder kauft vom Saubermann.

Besser erklärt bei atmosfair ein Projekt bei dem du deinen Ökologischen Fussabdruck kompensieren kannt. Hier gibt es auch einen guten Bericht darüber, warum der CO2-Handel schlichtweg nicht effektiv ist.

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